Menu
Menü
X

Jahreswechsel

Ein außerordentliches Jahr geht zu Ende. Was wird das neue Jahr bringen?

2020 hat uns alle sehr gefordert, Hoffen und Bangen, Angst und Zuversicht, Traurigkeit und Freude lagen wohl oft näher und unverbundener nebeneinander, als das vielen im Alltag sonst bewusst ist. Die Zerbrechlichkeit von Leben, die Begrenztheit menschlichen Handelns, Schicksale und die Frage nach verantwortungsvollem Handeln sind nur ein paar der "großen" Stichworte, die uns fordern auf der Suche nach dem gemeinsamen wie persönlichen Weg durch diese Zeit und für eine gute Zukunft. Viele haben durch die BEgrenzungen auch "Neues" für sich entdeckt, Qualitäten im Alltag (wieder) gefunden, sind dankbar über Erfahrungen von Solidarität, Schönheit, Freude, die jenseits eines geschäftigen Alltags schlummern. So geht ein Jahr mit vielen Gegensätzen zu Ende.

Der Stern der Weihnacht leuchtet. Auch ins neue Jahr. In für ihn schweren Zeit schrieb Dietrich Bonhoeffer seinerzeit seiner Familie zu Weihncahten ein Gedicht, das für viele in unseren beiden Kirchengemeinden am Ort auch zum Jahreswechsel gehört: "Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag."

In diesem Sinne möge Gott uns alle mit seinem Geist trösten, stärken und vom einen Jahr ins andere begleiten und im neuen Jahr behüten und bewahren.

top